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DRK-Kliniken ertüchtigen 25 Beatmungsplätze

Kassel (18.03.2020).Die DRK-Kliniken Nordhessen sind auf ein erhöhtes Aufkommen von Covid-19-Patientinnen und -Patienten vorbereitet: Seit dem Wochenende haben die Kliniken die Intensivkapazitäten verdoppelt. Damit stehen nun 25 Beatmungsplätze zur Verfügung. Außerdem haben die DRK-Kliniken die Betten aufgeteilt, so dass intensivpflichtige Patienten von intensivpflichtigen Covid-19-Patienten getrennt werden können. 

„Darüber hinaus wären wir schnell in der Lage, unseren Standort in Bettenhausen wieder zu ertüchtigen. Dort könnten wir rund 20 weitere Beatmungsplätze installieren“, erklären Alexander Lottis, Sprecher der Geschäftsführung sowie Geschäftsführerin Claudia Nehrig. Allerdings hat das Ministerium für Soziales und Integration Krankenhäuser in ganz Hessen angewiesen, planbare Eingriffe auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Damit fehlen den Kliniken erhebliche Einnahmen. „Um Bettenhausen zu ertüchtigen, brauchen wir eine finanzielle Soforthilfe“, so das Geschäftsführungs-Duo. „Unser Angebot steht: Wir können die Kraft und das Engagement unseres gesamten DRK-Teams in Aktion bringen, um für Kassel diese 20 weiteren Betten aufzustellen. Was uns fehlt, sind sofortige Finanzhilfen.“

Neben der Aufstockung der Beatmungsbetten haben die DRK-Kliniken auch eine Fieberambulanz eingerichtet. Fieberpatienten können dort abklären, ob die Symptome Hinweise auf Covid-19 geben. Verdachtsfälle werden in einer eigens eingerichteten Isolationsstation untergebracht, diese kann 21 Patientinnen und Patienten aufnehmen. 

„In den vergangenen Tagen haben unsere Beschäftigten fast rund um die Uhr gearbeitet, um diese Logistik auf die Beine zu stellen“, erläutern Lottis und Nehrig. „Wir sind gut gerüstet, um die Menschen zu versorgen.“  

 

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