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DRK-Kliniken Nordhessen freuen sich über drei neue Chefärzte

Kassel (16.05.2020). Die DRK-Kliniken Nordhessen freuen sich über drei neue Chefärzte: Seit Anfang Mai führt Prof. Dr. med. Klaus Westphal die Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ab dem 16.05.2020 übernimmt Prof. Dr. med. Pawel Mroczkowski die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und im Sommer komplettiert die Neuanfänge Dr. med. Mohammed Al-Toki und übernimmt die Klinik für Radiologie. 

„Dass wir in kurzer Zeit drei Chefärzte verpflichten konnten, zeigt die Qualität unseres Hauses“, freuen sich Geschäftsführer Alexander Lottis und Claudia Nehrig. „Gemeinsam mit dem etablierten Team und unseren drei neuen Kollegen werden wir die inhaltliche Weiterentwicklung unseres Hauses vorantreiben.“

Prof. Dr. Klaus Westphal ist ein langjährig erfahrener Chefarzt und Spezialist in seinem Fachgebiet, der neben der Intensiv- und Notfallmedizin die besonderen Anforderungen der Anästhesie beherrscht. Unter dem Motto „gut aufgewacht“ liegt sein besonderes Augenmerk auf der Reduktion der postoperativen Übelkeit und dem „schmerzfreien Krankhaus“. Im Bereich der Intensivmedizin wird der Mediziner neue Behandlungstechniken an den DRK-Kliniken Nordhessen einführen, die auch bei der Behandlung von COVID-Patienten notwendig sein können. Dazu zählen schonende Lagerungstechniken und strukturierte Entwöhnung von der Beatmung. Dr. Klaus Westphal stammt gebürtig aus Karlsruhe.

Prof. Dr. Pawel Mroczkowski wird den Schwerpunkt seiner Klinik einerseits gemeinsam mit dem Chef der Klinik für Interdisziplinäre Onkologie und Pneumologie, Dr. Mathias Kleiß, vor allem im Bereich der Onkologie setzen. Zum anderen will er gemeinsam mit dem Chef der Klinik für Geriatrie, Dr. Jürgen Sasse, sowie dem Leiter der Altersmedizin, Andreas Karras, den Schwerpunkt auf die Altersmedizin setzen: „Tumorpatientinnen und -patienten fühlen sich oft verloren zwischen verschiedenen Einrichtungen und der aufwändigen Diagnostik, vermissen einen festen Ansprechpartner, der sich für die gesamte Krankheit zuständig fühlt und alle Maßnahmen koordiniert. Diese Funktion bieten wir ab sofort an. Ältere Patientinnen und Patienten fühlen sich alleine gelassen und kommen mit dem Schnellbetrieb des DRG-Zeitalters nicht zu recht. Auch diese Patienten möchten wir gezielt ansprechen. Selbstverständlich knüpfen wir an die große koloproktologische Tradition des Hauses an, die von Herrn Prof. Hesterberg erfolgreich ausgebaut wurde“, so der Chirurg.

Dr.med. Al-Toki unterstützt mit seinem Team alle anderen Abteilungen in den DRK-Kliniken. Nahezu jedes medizinische Fachgebiet nutzt heutzutage die bildgebenden Verfahren, um auf deren Grundlage Entscheidungen über den weiteren Verlauf der Behandlung zu treffen. In seiner Klinik verfügt Al-Toki über modernste Untersuchungsarten und Behandlungsmöglichkeiten. Künftig wird Dr. Al-Toki auch minimal invasive Behandlungen anbieten, eine schonende Methode für Patienten. In Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie will er künftig auch Schlaganfallpatienten betreuen und behandeln. Besonderes Augenmerk will Al-Toki auf die Zusammenarbeit mit der Onkologie legen. „Wir werden hier sicherlich neue Wege beschreiten, um in der interdisziplinären Therapie von Tumorerkrankungen mit der Chirurgie noch wirkungsvoller zusammenzuarbeiten. So werden die Lebertumore und Lebermetastasen künftig mit örtlicher Betäubung durchgeführt, nicht operativ und in einem modernen radiologischen Verfahren“, betont Al-Toki. Der Facharzt für Radiologie stammt gebürtig aus dem Jemen, lebt und arbeitet jedoch seit mehr als 15 Jahren in Deutschland.

 

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