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· 17:09

Kopf-Halstumore - Diese 5 Fakten sollten Sie wissen

Anlässlich der "Make Sense"-Kampagne der Europäischen Kopf-Hals-Gesellschaft klären wir über Symptome und Risikofaktoren auf

Die Wahrscheinlichkeit, an einem Kopf-Halstumor zu erkranken, ist in den vergangenen Jahres massiv gestiegen. Sie machen bereits 5% aller Krebserkrankungen weltweit aus. In der Woche vom 17. bis zum 21. September 2018 initiert die Europäische Kopfhals-Gesellschaft die Aufklärungskampagne „Make Sense".

Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Bevölkerung über Symptome und Risikofaktoren – insbesondere dem Humanen Papillomavirus (HPV) – aufzuklären.

Nachfolgend haben wir Ihnen 5 wichtige Fakten zu der tückischen Krankheit zusammengefasst. Bitte nehmen Sie sich kurz die Zeit! Denn wie so häufig ist auch bei den Kopf-/Halstumoren das frühe Erkennen ein wichtiger Faktor für einen erfolgreichen Therapieverlauf.

 

                                                            5 FAKTEN ZU KOPF-HALSTUMOREN
 

1. Häufigkeit

Kopf-Halstumore machen 5% aller Krebserkrankungen weltweit aus. Die Wahrscheinlichkeit an Kopf-Halstumoren zu erkranken ist in den vergangenen Jahren gestiegen, insbesondere bei Frauen.

2. Rauchen, Alkohol und ungeschützter Sex

Rauchen und Alkohol im Übermaß sind die größten Risikofaktoren, die zu einem Kopf-Halstumor führen. Ein weiterer Risikoherd sind Humane Papillomaviren (HPV), die unter anderem durch Oralsex übertragen werden.

3. Betroffene Körperteile

Am häufigsten von Kopf-Halstumoren betroffen sind die Mundhöhle (42%), der Rachen (35%) und der Kehlkopf (24%). Hirn- und Augentumoren werden dieser Kategorie fälschlicherweise auch zugeordnet.

4. Selbstbeobachtung

Wenn Sie eines dieser Symptome an sich für länger als 3 Wochen beobachten, gehen Sie bitte zum Zahn- oder HNO-Arzt: weiße Flecken im Mund, Geschwüre in Mund oder Rachen, Schluckbeschwerden, Halsschmerzen, Heiserkeit, Schwellungen am Hals, einseitig verstopfte Nase oder Nasenbluten.

5. Humaner Papillomavirus (HPV)

Eine HPV-Infektion erfolgt in der Regel über sexuelle Kontakte, bei den die Haut und die Schleimhäute infiziert werden. Der Humane Papillomavirus ist sehr schwer zu entdecken und befällt auch Menschen, die keine Vorgeschichte eines Tabak- und/oder Alkoholmissbrauchs haben. Eine Impfung gegen HPV ist verfügbar. Jugendliche sollten noch vor der Geschlechtsreife geimpft werden. 

Mit der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie bieten wir eine professionelle und wohnortnahe Versorgung im Bereich Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie. Nähere Informationen finden Sie hier

In der HNA vom 17.09.2018 geht Prof. Terheyden näher auf die Entstehung und Behandlung von Mundhölenkrebs ein.

 

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