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PRESSEMITTEILUNG: Schmerzklinik bietet das Beste aus zwei Welten

Mit der Umbenennung in Klinik für Schmerzmedizin, Manuelle Therapie und Naturheilverfahren unterstreichen die DRK-Kliniken Nordhessen den Stellenwert der Komplementärmedizin in der modernen Schmerztherapie

(Kassel/24.09.18) Ab dem 29.09.18 heißt dasSchmerzzentrum an den DRK-Kliniken Nordhessen offiziell Klinik für Schmerzmedizin, Manuelle Therapie und Naturheilverfahren. „Naturheilkundliche Therapien bieten uns heutzutage eine Vielzahl neuer Ansatzpunkte, um den Ursachen des Schmerzes auf den Grund zu gehen. Das soll sich auch im Kliniknamen widerspiegeln“, erklärt Dr. Andreas Böger, Chefarzt der umbenannten Klinik, diesen Schritt. Schmerzpatienten erhalten somit das Beste aus beiden Welten – die der traditionellen und die der komplementären Medizin. Entscheidend ist, was dem Patienten hilft.

Ein Bauchladen voll neuer Hoffnungen

Komplementärmedizinische Ansätze sind im klinischen Alltag der DRK-Kliniken Nordhessen längst angekommen. Manuelle Therapien, Osteopathie, Entspannungsübungen, Chinesische Medizin oder klassische Naturheilverfahren bilden eine ernstzunehmende Ergänzung zur Schulmedizin. Welche Behandlungsform zum Einsatz kommt, entscheidet an den DRK-Kliniken Nordhessen ein fachübergreifendes Team aus Ärzten, Physiotherapeuten und Psychologen. Die Schmerzexperten entwickeln auf Grundlage einer sorgfältigen Untersuchung ein auf den Patienten zugeschnittenes Therapiekonzept. Dabei steht den Schmerzexperten ein ganzer „Bauchladen“ an Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. QiGong, Gua-Sha-Massagen oder die Spiegeltherapie, die das menschliche Gehirn überlistet, haben ebenso ihre Daseinsberechtigung wie Schmerzmedikamente oder die therapeutische Lokalanästhsie. „Bei der Therapieentwicklung versuchen wir zunächst, alle sanften Verfahren auszuschöpfen.“, fasst Böger eine wichtige Maxime der Klinik zusammen.

Viele Schmerzpatienten erhalten nicht den Goldstandard

Laut Böger werden noch viel zu viele Patienten mit Schmerzmitteln ruhiggestellt oder zu schnell operiert, insbesondere bei Rückenschmerzen. Der Ansatz der Interdisziplinären Multimodalen Schmerztherapie wird von der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. als eine der wichtigsten Errungenschaften der letzten 25 Jahren bezeichnet. Laut einer Studie der Krankenkasse Barmer GEK wird aber nur jeder Fünfte tatsächlich multimodal, also koordiniert und fachübergreifend, therapiert. Deswegen empfiehlt Böger: „Wenden Sie sich als chronischer Schmerzpatient an eines der großen Schmerzzentren in Deutschland und holen Sie eine Zweitmeinung ein.“ Viele Kliniken bieten zusammen mit Krankenkassen spezielle Zweitmeinungsangebote vor Operationen des Bewegungsapparats an, wie die Klinik für Schmerzmedizin, Manuelle Therapie und Naturheilverfahren in Kassel zusammen mit der Techniker Krankenkasse.

Über die Klinik für Schmerzmedizin, Manuelle Therapie und Naturheilverfahren

Mit 42 stationären, acht tagesklinischen Behandlungsplätzen sowie einer angeschlossenen Schmerzambulanz gehört die Klinik für Schmerzmedizin, Manuelle Therapie und Naturheilverfahren zu den größten Schmerzzentren Deutschlands und stellt die größte Schmerzklinik in Hessen dar. Chefarzt Dr. Andreas Böger ist darüber hinaus Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e. V. sowie Regionalleiter der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V .

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andreas.oertel@excognito.de

Bildunterschrift Bei der Spiegeltherapie betrachtet der Betroffene seine gesunde Gliedmaße im Spiegel und bewegt sie. Das Spiegelbild soll dem Gehirn vortäuschen, es handle sich um die kranke Extremität.

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