Behandlungsspektrum

Behandlungsspektrum

Weniger Kopfschmerz, mehr Lebensfreude: Unsere Spezialisten sind durch die Mitgliedschaft in nationalen und internationalen Fachgesellschaften über die aktuellsten Therapiemöglichkeiten informiert und durch ihre tägliche Arbeit im Umgang mit Kopfschmerzpatienten bestens erfahren. Dabei werden alle krankheitsverstärkenden Faktoren mitbehandelt, ob sie nun körperlicher oder seelischer Natur sind. Wichtig ist uns aber auch, Ihnen Wissen über die Krankheit zu vermitteln. So können wir Ihnen zu einer verbesserten Lebensqualität und mehr Lebensfreude verhelfen.

Migräne – Gewitter im Kopf

Mehr als jeder zehnte Deutsche leidet an Migräne, sie gehört damit zu den häufigsten Kopfschmerzerkrankungen – und hat doch sehr unterschiedliche Verlaufsformen. Migränepatienten leiden unter wiederkehrenden Kopfschmerzen, die häufig einseitig als pochender oder pulsierender Schmerz beschrieben werden. Dazu können Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit kommen. Unsere Behandlung setzt auf medikamentöse und nichtmedikamentöse Verfahren. Neben Medikamenten arbeiten wir mit Sport, Muskelentspannungsverfahren und der Biofeedback-Methode. Bei chronischer Migräne setzen wir auch Botulinumtoxin – bekannt als Botox® – ein.

Wenn Schmerzmittel Kopfschmerzen auslösen

Nehmen Kopfschmerzpatienten häufig Schmerzmittel ein, kann das zu einer Zunahme der Kopfschmerzattacken führen. Unter dem Übergebrauch eines Medikaments verändert sich häufig der ursprüngliche Kopfschmerz, meist eine Migräne. Beim Übergebrauchskopfschmerz handelt es sich in aller Regel nicht um eine Abhängigkeit. Stattdessen scheinen neurobiologische Prozesse der Schmerzverarbeitung, aber auch psychologische Faktoren eine wichtige Rolle zu spielen. Der Medikamentenübergebrauchskopfschmerz kann gut und erfolgreich behandelt werden.

Schmerzen im Gesicht – die Trigeminusneuralgie

Bei einer Trigeminusneuralgie kommt es zu plötzlich einschießenden sehr starken einseitigen Gesichtsschmerzen. Häufigste Ursache ist die Reizung und Schädigung des Trigeminusnervs, die durch das Pulsieren eines bestimmten Gefäßes ausgelöst wird. Vorsicht, Verwechslungsgefahr: Eine Entzündung im Bereich einer Zahnwurzel kann zu ähnlichen Schmerzen führen. Behandelt wird die Trigeminusneuralgie in erster Linie medikamentös.

Knirschen und craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Man „muss sich da durchbeißen“, heißt es oft. Nächtliches unbewusstes Knirschen kann zu einer Überbelastung der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur führen. Es kann zu einer Zunahme der Kopfschmerzhäufigkeit oder einer sogenannten craniomandibulären Dysfunktion (CMD) kommen. In vielen Fällen können eine „Knirscherschiene“ und die Behebung von Kaustörungen helfen. In anderen Fällen helfen die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson und das Erlernen eines besseren Umgangs mit Stress. Manchmal sind Kiefergelenkoperationen notwendig.

Clusterkopfschmerz

Der Clusterkopfschmerz ist eine Kopfschmerzerkrankung, die periodisch gehäuft auftritt. Clusterkopfschmerz-Patienten leiden an einseitigen, extrem starken Schmerzattacken im Bereich der Schläfen und Augen. Der Clusterkopfschmerz ist oft schwer behandelbar. Sowohl zur Akutbehandlung als auch zur Prophylaxe setzen wir Medikamente und nichtmedikamentöse Verfahren ein und vermindern damit die Intensität der Schmerzattacken und die Attackenhäufigkeit deutlich. Als zertifiziertes Clusterkopfschmerz-Competence-Center (CCC) des Bundesverbandes der Clusterkopfschmerz-Selbsthilfe-Gruppen (CSG e. V.) bieten wir Patienten eine schnelle, optimale und kompetente Betreuung.

Ausgezeichnete Qualität

Die hohe Qualität unseres Zentrums bei der Versorgung von Kopfschmerzpatienten zeigt sich auch an der Auszeichnung als Clusterkopfschmerz-Competence-Center (CCC). Die Diagnostik und die Therapie von Patienten mit Clusterkopfschmerzen oder anderen trigeminoautonomen Kopfschmerzen sind uns ein besonderes Anliegen. Dabei kommen auch innovative Behandlungsverfahren zum Einsatz.


Video: Cluster –Sonde im Schädel hilft

Video: Mit Botox gegen Migräne

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Kontakt

Kopfschmerzzentrum

DRK-Kliniken Nordhessen
Hansteinstraße 29
34121 Kassel

Tel.: 0561 3086-5790
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