Morbus Sudeck/CPRS

CRPS/Morbus Sudeck

Die Abkürzung CRPS steht für „complex regional pain syndrom" (Komplexes regionales Schmerzsyndrom), früher hieß die Erkrankung nach seinem Erstbeschreiber „Morbus Sudeck". Hierbei handelt es sich um starke und länger anhaltende Schmerzen an zumeist Händen oder Füßen (oder mehreren Gliedmaßen), die häufig mit einer Bewegungs- und Funktionseinschränkung einhergehen. Sie treten beispielsweise nach einer Operation oder einem Knochenbruch auf – typischerweise am Unterarm, aber auch der Unterschenkel kann betroffen sein. Leider wird die Erkrankung in Deutschland oft zu spät diagnostiziert und zu invasiv behandelt. 

Die Klinik für Schmerzmedizin ist auf die rasche Diagnosestellung und Behandlung von CRPS  spezialisiert. Dabei stehen invasive Verfahren wie Katheter und Sonden nicht an erster Stelle, sondern vielmehr sanfte Verfahren wie gestufte Physiotherapie, insbesondere aber Techniken wie „motor imagery" und Spiegeltherapie nach Ramachandran. Zusätzlich müssen oft gerade in der Anfangsphase auch Medikamente gegeben werden. Den meisten Patienten kann durch die multimodale Schmerztherapie – d. h. eine Therapie, die verschiedene Ansätze kombiniert – sehr gut geholfen werden.


Ansprechpartner

Dr. med. Andreas Böger
Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin

Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie
Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, Manuelle Medizin/Chirotherapie

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Klinik für Schmerzmedizin

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